Blumen umschlossen Daniel Seghers

Posted on August 19th, 2008 in Uncategorized by admin

Daniel Seghers (auch Daniel Zegers) (* vor 6. Dezember 1590 in Antwerpen; † 2. November 1661 in Antwerpen) war ein niederländischer Maler.

Seghers bildete sich unter Jan Brueghel zum Blumenmaler, trat 1611 in die Malergilde Antwerpens und 1614 in den Jesuitenorden ein. Dieser gestattete ihm zu seiner Ausbildung einen längeren Aufenthalt in Rom. Er malte gern Blumengirlanden um Madonnen- und Heiligenbilder der Rubensschüler (Abraham van Diepenbeeck, Schut, Erasmus Quellinus II., van Thulden), welche meist grau in grau gehalten sind, so daß sie als Reliefs erscheinen; doch stellte er auch Blumen in Bouketts und in Vasen dar.

Seine Farbe ist frisch und hell, ohne in Buntheit zu verfallen; seine Zeichnung ist sehr sorgfältig. Er starb am 2. November 1661 in Antwerpen. Bilder von ihm findet man namentlich zahlreich in Belgien, in Wien, Dresden, London, den Haag, in Madrid u. a. O.


Werkauswahl

  • Beweinung Christi, Leinwand, 85×64 cm. Dessau, Schloß Mosigkau, Staatliches Museum.
  • Blumen in gläserner Vase, 1635, Holz, 81×54 cm. Toledo (Ohio), Museum of Art.
  • Herrenbildnis in Blumenschmuck, Kupfer, 83×59 cm. Brüssel, Musées Royaux des Beaux-Arts.(Herrenbildnis von Gonzales Coques?)
  • Hl. Familie in Blumenschmuck, Holz, 83×55 cm. Wien, Kunsthistorisches Museum.(Hl. Familie von Jan Boeckhorst?)
  • Hl. Familie in Blumenschmuck, 1644, Kupfer, 87×62 cm. Karlsruhe, Kunsthalle.(Hl. Familie von Cornelis Schut?)
  • Marmorrelief mit spielendem Bacchusknaben, Holz, 46×68 cm. München, Alte Pinakothek.

Pastelltönen Otto Ditscher

Posted on August 19th, 2008 in Uncategorized by admin

Otto Ditscher (* 1903 in Neuhofen (Pfalz); † 1987 ebenda) war ein Pfälzer Maler und Mitglied der Künstlervereinigung “Pfälzer Sezession”.

Otto Ditscher absolvierte eine handwerkliche Maler-Ausbildung. Nach 1910 kam es zu einer Begegnung mit dem Maler Heinz Schifferdecker (1889-1924), der ihn in die damalige künstlerische Stildiskussion einführte. Otto Ditscher studierte dann von 1922 bis 1925 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Schinnerer, Doerner und Mayrshofer.

Das Werk des Künstlers weist klassische Themen wie Stilleben, Portraits und Landschaften ebenso wie Transponierungen der Motive in abstrakte Formen, informelle Gemälde und Collagen auf. Er wusste die Atmosphäre der Weltstädte Venedig, Paris und New York ebenso wie die vertraute heimische Rheinebene unverwechselbar zu charakterisieren. Daneben finden sich immer wieder Illustrationen zu Meisterwerken deutscher Dichtkunst, die er mit Hilfe seiner Gattin Johanna Ditscher als Anthologien zusammengestellt und herausgegeben hatte. Aus diesem Grund wird unter dem Namen dieses Künstlers seit 1978 ein Kunstpreis für Buchillustration vom Rhein-Pfalz-Kreis ausgelobt, der seit 1990 alle vier Jahre auch für musikalische Kompositionen vergeben wird, die sich in besonderer Weise für eine Aufführung durch Schüler eignen.

Otto Ditscher hatte eine besonders intensive Beziehung zu der Region aufgebaut, in der er geboren wurde und mit der sein Schaffen verwurzelt ist.
Vom Land Rheinland-Pfalz wurde er mit der Max Slevogt-Medaille ausgezeichnet.


Werke (Auswahl)

  • o.J. Abstrakte Komposition. Holzschnitt, 352 x 267
  • o.J. Abstrakte Komposition in Blau. Gouache/ Papier
  • o.J. Blumen-Stilleben. Öl auf Hartfaserplatte, 600 x 400
  • o.J. Chrysanthemen in Kugelvase. Tempera auf Papier, 410 x 445
  • o.J. Mars. Holzschnitt, 500 x 350
  • o.J. Parklandschaft mit Gebäude. Öl auf Leinwand, 570 x 645
  • o.J. Spaziergang am Rheinufer. Öl auf Karton, 510 x 330
  • o.J. Stilleben mit Steingutkrug und Rosen. Öl auf Hartfaserplatte, 670 x 460
  • 1924 Frauenkopf im Viertelprofil nach links, Frauenkopf im Dreiviertelprofil(-1927). Wasserfarben/ Feder
  • 1935 Blick über das Messegelände auf die Bavaria. Wasserfarben, 300 x 410
  • 1937 Wihr, Rudolf: Die Rehhütter Chronik. Beitrag zur Geschichte des Bezirks Ludwigshafen am Rhein. Hrsg. von der NS-Kulturgemeinde, Ortsverband Ludwigshafen. Ludwigshafen: Im Selbstverlag des Verfassers 1937. 8°, 207 S. mit 20 Federzeichnungen von Otto Ditscher, Neuhofen, mit Abb. und Skizzen und einem Bildnis des Verfassers, OBroschur.
  • 1943 Winterliche Dorflandschaft mit strohgedeckten Bauernhütten in Lubni. Wasserfarben, 278 x 385
  • 1952 Kauernde Antilope. Gouache, 290 x 280
  • 1954 Medea. Gouache/ Papier
  • 1955 Abstrakte Komposition. Öl auf Karton, 385 x 450
  • 1956 Ägyptisch. Öl auf Leinwand
  • 1958 Abstrakte Komposition. Öl auf Karton, 155 x 845
  • 1960 Abstrakte Komposition. Öl auf Holztafel, 350 x 495
  • 1960 Abstrakte Komposition. Öl auf Holztafel, 195 X 705
  • 1960 Komposition in Pastelltönen. Öl auf Hartfaserplatte, 540 x 210
  • 1960 Rheinlandschaft. Acryl auf Hartfaserplatte
  • 1964 Abstrakte Komposition. Mischtechnik/ Karton, 210 X 520
  • 1965 Vegetativ aus Beton. Kreissparkasse, Neuhofen
  • 1965 Eisengeflecht “Musikant”. Rehbachschule, Neuhofen
  • 1967 Abstrakte Komposition, beleuchtete Schaufenster. Öl auf Leinwand/ Platte, 200 x 1005
  • 1969 Abstrakte Komposition. Öl auf Holztafel, 190 x 695
  • 1972 Komposition mit geometrischen Formen. Collage, 600 X 490
  • 1972 Stilleben mit blauer Vase. Gouache/ Papier, 540 x 730
  • 1975 Aluminiumrelief “Kühbrunneneck”. Am Hallenbad, Mutterstadt
  • 1975 Abstrakte Komposition. Öl auf Karton, 180 X 790
  • 1975 Abstrakte Komposition. Öl auf Holztafel, 180 x 700
  • 1975 Brunnen. Am Hallenbad, Mutterstadt
  • 1977 Roggendorf, Heinrich/Ditscher, Otto: Wein und Wesen - Begegnungen mit der Pfalz. Köln (Müssener Verlag), 104 Seiten mit ca 40 Illustrationen von Otto Ditscher, gebunden in Kunstleinen, ISBN 3920669169
  • 1977 Komposition mit angeschnittener Scheibe und Rechteckform. Collage, 490 x 650
  • 1977 Komposition mit goldener Scheibe. Collage, 490 x 650
  • 1981 Bildnis eines sitzenden Kindes. Tinte, 395 x 235
  • 1984 Ehrenmal. Friedhof, Neuhofen


Weblinks

  • “Pfälzer Sezession”

Umschlossen hat Parenthese

Posted on August 18th, 2008 in Uncategorized by admin

Die Parenthese (griechisch parenthesis = Einschub) bezeichnet einen grammatisch selbständigen Einschub (sog. Schaltsatz) in einen Satz, der dessen Zusammenhang unterbricht, ohne die syntaktische Ordnung zu verändern.

Vereinfacht: Parenthese ist eine durch Unterbrechung des Zusammenhanges in einem Satz betonte Zusatzinformation.

Der Einschub wird meist von Gedankenstrichen umschlossen in den Satz eingefügt; deshalb werden oftmals auch die beiden Gedankenstriche selbst als Parenthese bezeichnet. Selten können Parenthesen auch durch Klammern oder Kommata vom restlichen Satz getrennt sein.


Beispiel

  • „So Bitt ich – ein Versehen war’s, weiter nichts – für diese rasche Tat dich um Verzeihung.“ (Heinrich von Kleist: Penthesilea)
  • „Heute verbinden wir mit dem Lesen – viel stärker als das früher der Fall war – Einsamkeit.“

Siehe auch: Rhetorische Figuren

Draht geformte Lahn (Begriffsklärung)

Posted on August 18th, 2008 in Uncategorized by admin

Der Begriff Lahn bezeichnet:

  • den Fluss Lahn, siehe Lahn
  • die ehemalige Stadt Lahn, siehe Lahn (Stadt)
  • eine Gemeinde im Landkreis Emsland, siehe Lahn (Hümmling)
  • ein Flächenmaß, siehe Lahn (Flächenmaß)
  • der Lahn, ein flach gewalzter, meist aus vergoldeten Kupferlegierungen, seltener auch aus Gold oder Silber (Leonisches Gold) hergestellter Draht für Metallgespinste, den so genannten Lahnfaden. Wird auch als Plätte oder Rausch bezeichnetet.

Dekorativ. Kellinghusenstraße

Posted on August 15th, 2008 in Uncategorized by admin

Die Kellinghusenstraße ist eine Straße in Hamburg-Eppendorf.
Es ist gleichzeitig der Name des hier gelegenen U-Bahnhofs.
Weitere denkmalgeschützte Bauten finden sich in unmittelbarer Nachbarschaft.


U-Bahnhof

Die Haltestelle der 1912 eröffneten Ringlinie wurde von den Architekten Raabe & Wöhlecke entworfen. Die Verbindungsbrücke entstand nach dem Entwurf von Walter Puritz mit dem Bau der Linie zum Jungfernstieg 1926-1931. Heute halten hier die Linien U1 und U3. Es ist ein bahnsteiggleicher Übergang im Fahrplan vorgesehen.


Holthusenbad

Das von Fritz Schumacher entworfene Bad wurde 1914 eröffnet. Es ersetzte das bei der Alsterkanalisierung aufgegebene Flussbad.
Das zur Erbauungszeit moderne Material Beton ist mit dekorativ in Bändern angeordnetem Backstein und Klinkern verkleidet. Mansardendach und Dachreiter erinnern an barocke Vorbilder. Durch Einbeziehung eines Standesamtes und einer Bücherhalle diente das Gebäude neben der Hygiene und der Erholung auch der Bildung sowie der Verwaltung.


Ensemble „Kellinghusens Park“

Die Wohnbauten an der Eppendorfer Landstraße, der Gustav-Leo-Straße und der Goernestraße entstanden auf ehemaligen Parkgrundstücken. Der Rest des Parks wurde für die Öffentlichkeit gerettet. Die Entwürfe stammen von den Architekten Gebrüder Gerson sowie von R. Friedmann. Die Miethäuser für bürgerliche Ansprüche sind Beispiele für den Wohnungsbau der 1920er Jahre. Das „Neue Bauen“ verbindet sich hier hamburgtypisch mit dem Material Backstein.

Hier wurde auch im Frühling 2006 das Theaterstück Esther Leben vom Thalia Treffpunkt aufgeführt.


Ensemble Heilwigstraße

Der Wohnblock wurde 1923 an der Heilwigstraße mit Großwohnungen begonnen, an der Kellinghusenstraße um 1925 mit mittleren Wohnungen weitergeführt und 1936 nach dem Konzept der 1920er Jahre mit kleineren Wohnungen am Faaßweg abgeschlossen.

Erkalten können diese Blumenimitate Krokant

Posted on August 15th, 2008 in Uncategorized by admin

Krokant (im 19. Jahrhundert aus französisch croquant, „Knuspergebäck“ entlehnt) ist eine Mischung aus gehackten Nüssen, meist Mandeln, Hasel- oder Walnüssen und karamellisiertem Zucker. Zusätzlich kann er Butter oder andere Fette enthalten.

Verwendet wird Krokant als Zutat oder Dekoration für Süßspeisen, Eiscreme und Backwaren

Dekoratives D-Ring

Posted on August 14th, 2008 in Uncategorized by admin

Ein D-Ring ist ein aus Metall oder Kunststoff gefertigter, dem Buchstaben “D” nachempfundener geschlossener Halbkreis. Er dient im Regelfall der schnellen und unkomplizierten Verbindung unterschiedlicher Gegenstände, in Ausnahmefällen wird er auch als dekoratives Element an Kleidungsstücken und Ähnlichem verwendet.

Neben der direkten Verbindung mit beispielsweise Seilen und Ketten kommen D-Ringe regelmäßig in Verbindung mit Anschlagmitteln wie Karabinerhaken, Schäkeln und Panikhaken zur Anwendung.

Im Tauchsport sind D-Ringe regelmäßig in unterschiedlicher Anzahl an Jackets zu finden und dienen zur sicheren Befestigung diverser Ausrüstungsgegenstände.


D-Ringe in den Bereichen BDSM und Bondage

Im Bereich des BDSM sind D-Ringe häufig Bestandteile von Halsbändern. Hierbei dient ihre Verwendung häufig, im Gegensatz zur Verwendung von O-Ringen gerade nicht der Anzeige eines bestehenden festen sadomasochistischen Verhältnisses zwischen Top und Bottom, sie erlauben beispielsweise die Befestigung einer Leine an einem Halsband.

D-Ringe stehen in diesem Zusammenhang stattdessen oft für eine rein funktionale Befestigungsmöglichkeit ohne symbolische Metaebene (sogenannte “reine Arbeitshalsbänder”).

Piercingringe für zum Beispiel Bauchnabelpiercings weisen teilweise ebenfalls die typische Form auf und basieren häufig auf Barbells.


Siehe auch

  • BDSM
  • Bondage

Gräser Knäuelgras

Posted on August 11th, 2008 in Uncategorized by admin
Knäuelgräser
: Samenpflanzen (Spermatophyta)
: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
: Einkeimblättrige (Liliopsida)
: Commelinaähnliche
(Commelinidae)
: Süßgrasartige (Poales)
: Süßgräser (Poaceae)
: Pooideae
: Knäuelgräser
Wissenschaftlicher Name
Dactylis
L.
en
  • Gewöhnliches Knäuelgras (D. glomerata)
  • Wald-Knäuelgras (D. polygama)

Die Knäuelgräser (Dactylis) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Man zählt sie des weiteren zu den Rispengräsern. Sie sind häufig anzutreffende Gräser auf Wiesen und in Wäldern. Häufig wird auch der Name Knaulgras verwendet. Das Gewöhnliche Knäuelgras kann auch als Futterpflanze verwendet werden.

Die Ähren der Knäuelgräser sind mit mehr als 2 Blüten besetzt. Am Ende der langen Rispenäste sind sie zudem knäuelförmig angeordnet. Der unterste Rispenast steht stets einzeln und besitzt keinen grundständigen Zweig. Blattscheiden sind immer zweischneidig zusammengedrückt .


Arten (Auswahl)

  • Gewöhnliches Knäuelgras (D. glomerata)
  • Wald-Knäuelgras (D. polygama)

Mit Wachs überzogen. Hahnenkamm (Gebäck)

Posted on August 9th, 2008 in Uncategorized by admin

Der Hahnenkamm ist ein etwa handflächengroßes Backwerk, das seinen Namen aufgrund seiner charakteristischen Form, die einem Hahnenkamm ähnelt, erhält.

Dabei handelt es sich um eine Teigtasche aus Blätterteig, welche mit Marmelade bzw. Fruchtzubereitung (oft aus Äpfeln oder Pflaumen) gefüllt und mit Zuckerguss überzogen ist.

Durch gleichmäßges Einritzen einer Seitenkante der leicht gebogenen Teigtasche vor dem Backen entsteht die typische Form.

Dickere Schicht um BD-RE

Posted on August 9th, 2008 in Uncategorized by admin

Die BD-RE ist im Gegensatz zur BD-R das wiederbeschreibbare Format der Blu-Ray-Technologie. Die Abkürzung RE steht hierbei für Rewritable. Aktuelle einschichtige, so genannte Single-Layer-Rohlinge sind mit einer Speicherkapazitäten von 23,3 und 25 Gigabyte erhältlich. Die doppelschichtige Variante bietet hingegen 46,6 und 50 GByte. Es soll sowohl in einer Cartridge eingebettete Rohlinge geben als auch klassische, speziell beschichtete, um die Empfindlichkeit gegenüber Oberflächenbeschädigung zu mindern.

Die Technik, die zum Beschreiben zum Einsatz kommt, ist die Phase-Change-Technologie. Im Gegensatz zu DVD±RW kann sie mindestens 1000mal wiederbeschrieben werden und bietet eine hohe Datensicherheit, reicht bei beiden Eigenschaften aber nicht an die DVD-RAM heran. Einige Hersteller bewerben schon BD-REs, die bis zu 10.000mal wiederbeschreibbar sein sollen. Die Lebensdauer der Daten wird mit 30 bis 50 Jahren angegeben.

Für die Zukunft soll es auch eine Speicherkapazität von 27 GByte pro Schicht geben.

Neben der vom Durchmesser 12 cm großen Disk existiert auch die Größe von 8 cm. Die Kapazität dieser kleineren Version liegt bei 7,8 GByte bzw. 15,6 GByte bei der doppelschichtigen Variante.


Aufbau

Eine einseitig beschreibbare BD-RE ist aus sieben Schichten zusammengesetzt. Beginnend nach dem Label hin zum Laser ist die erste die Trägerschicht, die aus Polycarbonat besteht. Sie besitzt eine eingearbeitete Rillenoberfläche, die sich von der Mitte bis zum Rand spiralförmig ausbreitet. Nachfolgend kommen eine aus einer Silberlegierung aufgebaute reflektierene Schicht und eine dielektrische aus Zinksulfid und Siliciumdioxid. Es schließt sich die beschreibbare Schicht an (auch Phase-Change-Schicht genannt). Diese kann aus einer Germanium-Tellur-Antimon- oder Indium-Silber-Tellur-Antimon-Legierung zusammengesetzt sein. Es folgt eine weitere dielektrische Schicht und im Anschluss eine Polycarbonat- oder Silikon-Deckschicht. Für gewöhnlich gibt es jetzt noch eine so genannte Hard-Coat-Schicht – eine transparente Schutzschicht. Diese wurde entwickelt, um den Einsatz von Catridges zu vermeiden und besteht aus einem Kunststoffharz.

Zusammengefasst ist der Aufbau:

  1. Trägerschicht
  2. reflektierende Schicht
  3. dielektrische Schicht
  4. wiederbeschreibbare Schicht
  5. dielektrische Schicht
  6. abschließende Deckschicht
  7. Schutzschicht

Bei einer doppelschichtigen (Double-Layer) BD-RE folgen auf die erste beschreibbare Schicht mit der zweiten beschreibbaren noch vier weitere Schichten. Die einzig neue ist die Distanzierungsschicht. Der Aufbau sieht dann wie folgt aus:

  1. Trägerschicht
  2. reflektierende Schicht
  3. dielektrische Schicht
  4. wiederbeschreibbare Schicht
  5. dielektrische Schicht
  6. Distanzierungsschicht
  7. dielektrische Schicht
  8. wiederbeschreibbare Schicht
  9. dielektrische Schicht
  10. abschließende Deckschicht
  11. Schutzschicht


Dateisystem

Das optimale Dateisystem für die BD-RE ist UDF in der Version 2.5. Sie kann eigentlich jedes Dateisystem handhaben, können jedoch mit einem anderen die Beschreibbarkeitsvorgänge von mehr als 1000 selten erreicht werden.


Siehe auch

  • Blu-Ray Disc (Allgemein)


Literatur

  • Gieselmann, Hartmut: „Brenner in blau“ in: c’t, , 23. Jahrgang (2006), Ausgabe 15, Seiten 114-121, auch online abrufbar.


Weblinks

  • blu-raydisc.com – Offizielle Website der Blu-ray Disc Association.

Verwendet werde. Delimiter

Posted on August 9th, 2008 in Uncategorized by admin

Mit dem Begriff Delimiter (engl. für Abgrenzer) wird ein Trennzeichen bezeichnet.
Im folgenden Text werden Semikolons als Delimiter zwischen den Zahlen verwendet:

  123;234;123;3454353;3453;

Delimiter werden oft in Computer-Dateien verwendet, um Datenwerte zu trennen. Das CSV-Dateiformat verwendet zum Beispiel Kommata als Delimiter zwischen Feldern und Zeilenumbrüche zwischen Einträgen.

Wien : Eduard Jäger von Jaxtthal

Posted on August 8th, 2008 in Uncategorized by admin

Eduard Jäger von Jaxtthal (* 25. Juni 1818 in Wien; † 5. Juli 1884 in Wien) war ein österreichischer Ophthalmologe. Er war der Sohn von Friedrich Jäger von Jaxtthal.

Jäger von Jaxtthal führte das Ophthalmoskop und lieferte wertvolle Beiträge zur Anatomie des Auges. Durch seine Augenoperationen erwarb er sich Weltruhm.


Werke

  • Beiträge zur Pathologie des Auges.- Wien: Staatsdruckerei, 1855.
  • Ergebnisse der Untersuchung des menschlichen Auges mit dem Augenspiegel.- Wien: Staatsdr. 1855.
  • Ophthalmoskopischer Hand-Atlas. - Wien, Hofdruckerei 1869.


Weblinks

Flüssiges Paraffin Prodon

Posted on August 8th, 2008 in Uncategorized by admin

PRODON ist ein Web Content Management System mit volldynamischer Benutzeroberfläche in Adobe Flash. Als Application Server wird Zope mit der Programmiersprache Python verwendet. Für die Datenspeicherung kann jede relationale Datenbank, bevorzugt jedoch MySQL, angebunden werden.
Durch den Einsatz von Flash als Front End ermöglicht PRODON ein flüssiges und zügiges Arbeiten bei gleichzeitiger Kompatibilität zu unterschiedlichsten Browsern.

Die Option, verschiedene funktionelle Module einzubinden (WebShop, CRM, MediaArchiv, Community), macht das System äußerst flexibel. Die aktuelle Version ist 3.0, basierend auf Zope 2.7.

PRODON ist eine Entwicklung der New Media Agentur ‘next - alternative media’ in Linz (Österreich).

In Pastelltönen erscheinen. Wachsblumen Domfil

Posted on August 8th, 2008 in Uncategorized by admin

Domfil ist der Name von sehr bekannten Briefmarkenkatalogen aus Spanien.

Die Briefmakenkataloge von Domfil erscheinen im Jahr 1988. Das Unternehmen nannte sich damals Filatelia Domfil. Zehn Jahre später wurde das Unternehmen teil der Afinsa-Gruppe und wurde unter dem Namen Domfil Catálogos temáticos internacionales S.L. fortgeführt. Seit dem wird der Themenkreis der Domfil-Briefmarkenkatolge ständig erweitert.

Heute erscheinen die Briefmarkenkataloge von Domfil zweisprachig in Englisch und Spanisch in Farbe. Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit bestimmten Motiven auf Briefmarken. So gibt es eigene Briefmarkenkataloge von Domfil für Sportmotive, Hunde auf Briefmarken, Schachmotive und ähnliches. Neben diesen Motiv-Katalogen werden nur wenig Briefmarkenkataolge für einzelne Länder hergestellt. Neben den kleinen Sammelgebieten wie Gibraltar, Liechtenstein und Monaco erscheinen Domfil-Kataloge weiters nur für Belgien, die Niederlande und Schweden.

Domfil stellt jedoch nicht nur Briefmarkenkataloge her. Es werden außerdem zu ihren Katalogen passenden Vordruckalben produziert.


Weblinks

  • Seite des Herstellers (Englisch und Spanisch)

Diese Form Attila (Uniform)

Posted on August 7th, 2008 in Uncategorized by admin

Attila (auch: Husarka) ist der Name des typischen Uniformrocks der Husaren. Diese Form des Waffenrocks ersetzte ab 1849 zunächst in der k.-u.-k.-Armee die früher übliche kurzschössige und pelzbesetzte Jacken-Form des Dolman. Wurde mit der Zeit von allen anderen europäischen Armeen in dieser Form übernommen.

Auf der Brust ist die Uniform mit einer speziellem Verschnürung aus Silber- oder Goldposamentrie (ungarische Adjustierung) verschlossen, deren Ornamente der ungarischen und kroatischen Magnaten-Tracht des 16. Jahrhunderts entlehnt sind.

Papier gefertigte Łowiczer Scherenschnitte

Posted on August 6th, 2008 in Uncategorized by admin

Łowiczer Scherenschnitte (poln.: Wycinanki łowickie) sind polnische Schnittbilder aus Papier. Sie werden in der Umgebung der polnischen Stadt Łowicz hergestellt, die westlich von Warschau liegt.

Ursprünglich wurden die Scherenschnitte als Vorlage für Verzierungen von konditorischem Gebäck benutzt.

Die Szenen werden in Collagetechnik aus einfarbigem Papier mit Schere oder Messer ausgeschnitten und zu bunten Schnittbildern aus Papier auf weißem Karton zum Teil mehrschichtig aufgeklebt. Meist werden Szenen aus dem bäuerlichen Leben in der Tracht von Łowicz dargestellt. Als Motive dienen Bauern und Bäuerinnen sowie Haustiere wie Hühner, Schweine, Kühe und Schafe. Je feiner die Scherenschnitte gefertigt werden, desto höher ist der hierfür zu erzielende Preis.

Das volkstümliche Kunsthandwerk wird vorwiegend in den Wintermonaten als Brauchtum gepflegt. Die Erzeugnisse werden an Touristen im nahen Warschau verkauft. Die Künstler bleiben meist anonym; doch manche Arbeiten werden gekennzeichnet oder sogar signiert.

Schnittblumen werden Gladiolen

Posted on August 6th, 2008 in Uncategorized by admin
Gladiolen
: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
: Einkeimblättrige (Liliopsida)
: Lilienähnliche (Liliidae)
: Spargelartige (Asparagales)
: Schwertliliengewächse (Iridaceae)
: Gladiolen
Wissenschaftlicher Name
Gladiolus
L.

Gladiolen (Gladiolus) (Schwertblume, lat. gladius = “Schwert”) sind eine Gattung der Schwertliliengewächse (lat: Iridaceae). Sie besitzen lange, schwertförmige Blätter, die in fächerartigen Büscheln wachsen und die eine Höhe von bis zu 1,5 Meter erreichen. Heimisch sind die Arten dieser Gattung in Afrika, dem südlichen Europa sowie dem Nahen Osten. Die Arten mit den auffälligsten und farbenprächtigsten Blüten stammen aus Südafrika. In Deutschland dienen sie vorwiegend als Zierpflanze.


Verbreitung

Auf mitteleuropäischem Gebiet kommen die Sumpf-Siegwurz und die Wiesen-Siegwurz in Deutschland vor. Das Ausbreitungsgebiet der Sumpf-Siegwurz liegt in Süddeutschland, man findet sie auf den bayerischen Lechtalheiden zwischen Landsberg am Lech und Augsburg, auch auf dem Rotstein (Sachsen) ist ein nennenswerter Bestand an wilden Gladiolen vorzufinden.


Aussehen

Gladiolen können bis zu 1.50m hoch werden ausser Blau, Braun und reinem Schwarz kommen sie in allen Farben vor.


Verwendung als Gartenpflanze

Als Zierpflanze werden vor allem Hybriden gezogen, die oft sehr großblütig sind und auch als Schnittblumen Verwendung finden. Gladiolen sind in der Regel sehr frostempfindlich. Die Knollen sollten daher nicht zu früh in die Erde kommen. Man pflanzt am besten ab Ende April oder Anfang Mai. Vom Pflanzen bis zum Austreiben der ersten grünen Teile vergehen in der Regel etwa drei Wochen. Mitte September sollte man die Knollen wieder aus der Erde nehmen und an einem trockenen und frostfreien Ort über den Winter aufbewahren.

Die Gladiolus-Hybriden, auch Edelgladiolen genannt, haben fast alle Farbtöne außer reinem Blau. Einige Sorten sind auch zwei- oder mehrfarbig. Im Garten werden in der Regel verschiedene Gladiolen-Sorten zusammen gepflanzt, denen mitunter auch Dahlien hinzugepflanzt werden. Die Farbkombination der einzelnen Sorten ist jedoch eine gärtnerische Herausforderung, da die farbkräftigen Hybriden gemeinsam gelegentlich plump beziehungsweise vulgär wirken.


Verwendung als Schnittblume

Gladiolen benötigen in der Vase sehr viel Wasser. Um die Schnittblumen zur vollen Blüte zu bringen, sollte die oberste Knospe entfernt werden. Durch diese Maßnahme werden die Blütenstände den Kopf nicht hängen lassen und halten länger.


Einzelne Arten

Zu den Arten der Gladiolen zählen:

  • Illyrische Siegwurz (Gladiolus illyricus)
  • Gewöhnliche Siegwurz (Gladiolus communis)
  • Saat-Siegwurz (Gladiolus italicus)
  • Sumpf-Siegwurz (Gladiolus palustris)
  • Wiesen-Siegwurz (Gladiolus imbricatus)
  • Gladiolus alatus
  • Gladiolus callianthus
  • Gladiolus cardinalis
  • Gladiolus carneus
  • Gladiolus colvillei
  • Gladiolus dalenii
  • Gladiolus Grandiflorus-Gruppe
  • Gladiolus liliaceus
  • Gladiolus Nanus-Gruppe
  • Gladiolus Primulinus-Gruppe
  • Gladiolus tristis


Literatur

  • Die Gattung Gladiolus in den Kew Bibliographic Databases (engl.)


Weblinks

  • Die Gattung Gladiolus bei GRIN (engl.)

Wachsblumen - Duke-of-York-Inseln

Posted on August 6th, 2008 in Uncategorized by admin

Die Duke-of-York-Inseln bilden eine Inselgruppe im zu Papua-Neuguinea gehörenden Bismarck-Archipel. Benannt sind sie nach dem Herzog von York. Früher hieß die Inselgruppe Neulauenburg (auch Neu-Lauenburg) und war von 1885 bis 1918 Teil der deutschen Kolonie Deutsch-Neuguinea. Außerdem war sie Ausgangspunkt der frühesten Kolonialbestrebungen um das Handelshaus Godeffroy.


Geografie

Das 58 km² große Gebiet besteht aus dreizehn Inseln. Die wichtigsten davon sind: Duke-of-York-Insel (früher Neulauenburg), Makada (auch Amakata),In einem Eintrag in Meyers Konversationslexikon (http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Meyers2/seite/werk/meyers/band/5/seite/0201/meyers_b5_s0201.html) wird die Schreibweise Amakata verwendet. In der Ausgabe der „Zeitschrift für Ethnologie“ von 1869 wird dagegen die Schreibweise Amakáda benutzt. Ulu (auch Mauke oder Pig Island),Official handbook of the territory of New Guinea, S. 111, 1943 Utuan, Mioko, Kabakon, Tonwalik sowie Kerawara, welche 1767 von Philipp Carteret entdeckt wurden. Es liegt im St George’s Channel zwischen den ebenfalls ehemaligen deutschen Kolonien Neupommern und Neumecklenburg und gehört heute zur East New Britain Province.

Die Duke-of-York-Gruppe liegt in einer gefährdeten Zone, da hier zwei Platten aufeinander stoßen. Erdbeben, Tsunamis und Erdbeben sind für die Bewohner der Inseln nichts ungewöhnliches. Am 28. November 2000 wurde die Umsiedlung bzw. Evakuierung vieler Einwohner der Inseln verkündet, um Tote bei einem möglichen baldigen Absinken der Inselgruppe zu vermeiden.The Heat Is Online: 1.000 flee as sea begins to swallow up Pacific islands

Auf den Inseln gibt es weiße Sandstrände.


Bedeutende Inseln


Duke-of-York-Insel (Hauptinsel)

Die gleichnamige Hauptinsel der Duke-of-York-Inselgruppe besteht aus terrassenförmig gehobenem Korallenkalk. Dies führt zu einem Auftreten von Andesit an manchen Stellen der Westküste. Sie ist etwa acht Kilometer lang. Im Norden lag der 1791 von John Hunter entdeckte, auch Balanawang genannte Hunterhafen.


Kabakon

Zu deutschen Kolonialzeiten befanden sich auf Kabakon Kokosplantagen.Deutsches Koloniallexikon: Kabakon Hier ließ sich 1902 August Engelhardt nieder und gründete eine Gemeinschaft mit dem Namen „Sonnenorden - Aequatoriale Siedlungsgemeinschaft“. Der Sonnenorden trat für den ausschließlichen Verzehr von Kokosnüssen und Nudismus ein. Teilweise soll der Orden bis zu 30 Mitglieder gehabt haben. Die Kokosdiät des Sonnenordens, wurde auch in Deutschland mit Prospeten beworben, auf denen für den Orden geworben wurde: „Nackter Kokovorismus ist Gottes Wille. Die reine Kokosdiät macht unsterblich und vereinigt mit Gott.“Echo Online: Abenteurer, Eroberer und Naturapostel und Asia Pacific Week - Pacific Islands Workshop, S. 24 Viele der deutschen Zivilisationsflüchtlinge, die dem Ruf Engelhardts folgten, erkrankten oder starben bald nach ihrer Ankunft oder kehrten entmutigt in ihre Heimat zurück. Die letzten Sonnenanbeter verließen nach dem Ersten Weltkrieg die Insel. Engelhardt selbst starb 1919 auf Kabakon.Gisela Graichen, Horst Gründer: Deutsche Kolonien. Traum und Trauma, Berlin 2005, ISBN 3-550-07637-1


Kerawara

Kerawara ist eine am südlichen Ende der Duke-of-York-Inseln gelegene Insel. Auf Kerawara befand sich eines der kaiserlichen Gerichte Neuguineas.Amtspresse Preußens: VII. Jahrgang. No. 108. Neueste Mittheilungen. Verantwortlicher Herausgeber: Dr. H. Klee. Berlin, Dienstag, den 27. November 1888. Bis 1890 befand sich hier die Zentralverwaltung der Neuguinea-Kompagnie.Deutsches Koloniallexikon: Kerawara


Makada

Makada, auch Amakata, ist eine Insel im Norden der Duke-of-York-Gruppe. Zur Zeit der deutschen Kolonialherrschaft befand sich auf Makada eine Station des Hauses Hernsheim und Comp.


Mioko

Die kleine Insel im Süden der Inselgruppe ist etwa 1,6 km (eine Meile) lang und 1,2 km (eine 3/4 Meile) breitThe Pacific Islands Handbook, S. 239 und Pacific Islands Yearbook, S. 298, 1981 und war die Ausgangsstation für die Kolonisation der Duke-of-York-Inseln. Während der deutschen Kolonialherrschaft befanden sich auf Mioko Kokosplantagen und eine Station der Deutschen Handels- und Plantagengesellschaft der Südseeinseln. Der Hafen auf Mioko wurde bereits 1878 für Deutschland in Anspruch genommen. Die deutsche Flagge auf Mioko wurde am 4. November 1884 von Elisabeth Schering gehisst.


Ulu

Ulu ist eine Insel südwestlich der Hauptinsel und besteht aus Korallenkalk und Andesit. Im späten 19. Jahrhundert kaufte der Deutsche Kleinschmidt die Insel einem Stamm auf der benachbarten Insel Utuan ab. Jedoch wurde er schon wenig später, im Mai 1881 von jenem Stamm bei einem von ihm provozierten Streit getötet. Ulu ist außerdem mit 600 Hektar die zweitgrößte Insel der Gruppe. Heute befinden sich auf Ulu mehrere Siedlungen und ein kleines Gästehaus.Volcano Live: Ulu


Klima

Das Klima ist ein gemäßigt feuchtes, tropisches Seeklima. Trockenes Wetter auf den Duke-of-York-Inseln kündigt den baldigen Südost-Passat anThe Scottish Geographical Magazine, S. 95, 1999. Die niedrigsten Durchschnittswerte von 23° liegen in den Monaten Juni bis September, die Höchsttemperaturen von 32° in den Monaten Dezember und Januar. Die Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen 71% und 78%. Im Dezember werden durchschnittlich 6 Regentage, im März und April 11 Regentage verzeichnet.[1] Klimatabelle


Natur

Für gewöhnlich wachsen auf den Duke-of-York-Inseln kleinere Wälder, die u. a. aus der Schirmbaumart Pandanus dubius (von den Einwohnern der Inseln Uom genannt) bestehenThe useful plants of the island of Guam: with an introductory account of the physical features and natural history of the island, of the character and history of its people, and of their agriculture, S. 343, 1905. Daneben gibt es einige Grasflächen (Sorghum propinquum). An Blumen wachsen u. a. Wachsblumen wie Hoya papillantha oder Hoya sororia (wobei angenommen wird, dass Hoya sororia mit Hoya papillantha identisch ist).Hoya sororia K. Schumann 1905 und Hoya papillantha K. Schumann 1898 oder Alpinia wie A. oceanica, die auf Kerawara und Mioko gefunden wurdenMathematical Proceedings of the Cambridge Philosophical Society, S. 93, 1975

Außerdem gibt es z. B. die Orchideenart Leucophanes albescens C. Mull..Biologie Universität Ulm: Leucophanes albescens C. Mull. Das Moos Plagiochila miokensis kommt nur auf der Insel Mioko vor.Recognised species of Plagiochila in Australasia and some island groups of the Pacific Ocean

Auf der gesamten Inselgruppe kommt der Schmetterling Mycalesis phidon xanthias vor.Mycalesis Hübner, 1818 Auf den Inseln leben außerdem z. B. die Käferschnecke Lepidopleurus acuminatusBiologie Universität Ulm: Lepidopleurus acuminatus Thiele, 1909 oder die Feldheuschrecke Valanga nobilis miokoana Sjostedt.Biologie Universität Ulm: Valanga nobilis miokoana Sjostedt Zudem kommt die Wachtelart Excalfactoria lepida vor.Über eine neue Wachtel von der Duke of York Gruppe - Sitzungsberichte des Vereins für naturwissenschaftliche Unterhaltung, 7 pp. [2-3] und Biologie Universität Ulm: Excalfactoria lepida Hartlaub, 1879

Die Glattechsen Lygosoma impar Werner und Lygosoma dahlii Werner bewohnen ebenfalls die Inselgruppe.Biologie Universität Ulm: Lygosoma impar Werner und Biologie Universität Ulm: Lygosoma dahlii Werner

Der Schmetterling Ornithoptera priamus miokensisORNITHOPTERA PRIAMUS und East New Britain: Flora and Fauna lebt nur auf der Insel Mioko. In den Küstengewässern leben der Blaue und der Schwarze Marlin, der Segelfisch und der Einfarben-Thun.Fishing in Papua New Guinea


Landwirtschaftliche Nutzung

Große Flächen der Inseln werden zum Anbau von Kokosnüssen, Bananen, Nüssen und anderen Früchten genutzt. In einigen Hausgärten werden Aibika (Abelmoschus manihot) und Maniok angebaut. Teilweise wird auch Kakao angebaut, obwohl die Pflanzungen nicht besonders ertragreich sind. Wasserbüffel werden zum Ziehen von mit Kokosnüssen und Kopra beladenen Karren verwendet.

Um Waren auf dem Wasserweg zu transportieren, kommen neben Einbäumen mit einfachem Ausleger auch auslegerlose Plankenboote zum Einsatz, die jedoch ihren Ursprung auf den Salomonen haben. Über Buka und Nissan verbreiteten sie sich schließlich bis nach Neuirland und hielten auch auf den Duke-of-York-Inseln Einzug.Die neue große Völkerkunde: Völker und Kulturen der Erde in Wort und Bild, S. 386, 1954


Bevölkerung

1996 lebten auf den Inseln 12.000 Menschen. Daraus errechnet sich eine Bevölkerungsdichte von 207 Einwohnern/km². Viele Bewohner der Inseln sind auf andere Inseln der Region gezogen.

Auf den Duke-of-York-Inseln leben zu einem Großteil Melanesier. Dabei scheint es sich um eine Mischung aus den Einwohnern Neuirlands und Neubritanniens zu handeln, die wahrscheinlich in früheren Zeiten die Inseln besiedelten Proceedings of the Royal Geographical Society of London, S. 85, 1881 Diese glauben, dass ihre Kultur erst mit der Ankunft des ersten Missionars auf den Inseln, Pater George Brown, entstand.Enzyklopädie des Märchens, Band 9, S. 546 Dessen erster Eindruck von den Einwohnern war: „Eingeborene splitternackt, höchst unerfreulich anzuschauen“.

Die Einwohner der Duke-of-York-Gruppe sprechen Ramoaaina, eine austronesische Sprache des westozeanischen Zweigs. Im Jahr 2000 wurde die Sprache von 10.266 Personen gesprochen. Dialekte von Ramoaaina sind Makada und Molot (gesprochen auf der Hauptinsel) sowie Aalawa (gesprochen v. a. auf Mioko, Ulu und den südlicheren Inseln). Der Makada-Dialekt unterscheidet sich stark von Ramoaaina und wird möglicherweise von den Sprechern anderer Dialekte nicht verstanden. Viele Menschen sprechen außerdem die Amtssprache Tok Pisin. Außerdem können Bewohner der Inseln, die zwischen 20 und 50 Jahren alt sind und die die Sekundarschule besucht haben, etwas Englisch sprechen. Von den über 50jährigen beherrschen auch einige die verwandte Sprache Kuanua der Tolai, die im Bereich von New Britain und New Ireland als Handelssprache verbereitet war.Ethnologue report for language code: rai

Die meisten Menschen auf den Inseln leben vom Verkauf von Kopra. Dazu wurde 1995 ein eigenes Lagerhaus gegründet. Viele Männer behaupten, jährlich etwa zehn bis fünfzehn Tonnen Kopra zu verkaufen (3.000 bis 4.500 Kina je Haushalt und Jahr). Außerdem werden von den Einwohnern der Duke-of-York-Gruppe beträchtliche Mengen an Fisch in Kokopo verkauft. Allerdings sind diese Geschäfte nicht besonders ertragreich, da der Gewinn durch unzureichende Marketingvereinbarungen begrenzt ist.


Geschichte

Die Inselgruppe wurde 1767 von Philipp Carteret entdeckt. 1878 erwarb Kapitän Werner für 400 Mark den Fergussonhafen auf der Insel Makada für das Deutsche Reich. Im Jahre 1884 wurde die Inselgruppe schließlich ein deutsches Schutzgebiet. Neben der Kopra-Produktion war vor allem das Anwerben, teilweise auch die Zwangsverschleppung von Arbeitern vor allem von Neu-Mecklenburg in die deutschen Besitzungen in Samoa bedeutend, von denen durchschnittlich 20 % nicht in ihre Heimatgebiete zurückkehrten. Nach dem Ersten Weltkrieg kamen die Duke-of-York-Inseln zu Großbritannien. Seit der Unabhängigkeit 1975 gehören sie zum Staat Papua-Neuguinea.


Christliche Mission

Die methodistische Kirche begann als erste mit der Missionierung des Bismarck-Archipels: Am 15. August 1875 kam der Missionar George Brown auf die Inseln und gründete die Wesleyanische Mission im Bismarck-Archipel. Er ließ sich in Port Hunter (Hunterhafen) auf der Hauptinsel nieder. Zusammen mit einem Dutzend Helfern bekehrte er von Duke of York aus die benachbarten Inseln New Britain und New Ireland und gründete zahlreiche Gemeinden, die stets aus Siedlern und Einheimischen bestanden. Ab 1878 wurden Einheimische getauft, ab 1880 erste Laienprediger aus der indigenen Bevölkerung ernannt. Die Tötung und der Verzehr von vier Missionaren auf der Gazelle-Halbinsel New Britains durch Einheimische „bestrafte“ Brown 1878 mit einem Rachezug, dem 20 Einheimische und eine Reihe Häuser zum Opfer fielen. 1881 zog Brown mit seiner Familie nach Sydney.Eintrag zu George Brown im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon Katholische Missionare kamen ab 1882 für die Mission du Sacré Cœur auf die Inseln. Die Bevölkerung ist heute überwiegend methodistisch.

Die Missionen wollten jedoch nicht nur die „ungläubigen Heiden“ zum Christentum bekehren, sondern verfolgten auch das Ziel, Kolonialwaren aus den Missionsgebieten zu exportieren. Im Süden der Hauptinsel befanden sich zu deutschen Kolonialzeiten beispielsweise Kokosplantagen der Katholischen Mission. Auch die Wesleyanische Mission besaß neben einer Station und einer Bildungsanstalt Kokosplantagen auf Ulu.Deutsches Koloniallexikon: Ulu


Kulturelles


Kulinarisches

Die wichtigsten Nahrungsmittel auf den Duke-York-Inseln sind Taro, Bananen und Yams. Auch Früchte und Nüsse sind wichtige Speisen. Hier dominieren Mangos, polynesische Kastanien, Ananas und Brotfrüchte. Nicht so verbreitet, aber dennoch erwähnenswert sind Parartocarpus, Sternfrüchte und Rambutan. Wahrscheinlich nahmen Früchte einen höheren Stellenwert in der Ernährung der Einheimischen ein, bevor die Europäer Süßkartoffeln und Maniok auf die Inseln brachten.

Eine lokale Spezialität ist ein Imbiss aus geraspeltem Maniok, Kokosnüssen und Fisch.

Von Dezember 1982 bis Februar 1983 wurden insgesamt 161 Familien aus sieben Dörfern befragt, was sie am Vortag gegessen haben. 76 Prozent hatten Süßkartoffeln, 72 Prozent Kokosnuss, 56 Prozent Bananen, zehn Prozent Taro, sechs Prozent Maniok, zwei Prozent Yams und ein Prozent Sago gegessen. Außerdem hatten 59 Prozent der Befragten Reis und 43 Prozent Fisch verzehrt.


Masken

Die Bewohner der Duke-of-York-Inseln stellen vorwiegend aus Weichholz Masken her. Manche Masken werden auch mit Lehm auf einem Schildkrötenpanzer oder einer Kokosnussschale modelliert. Bemalt werden die Masken mit einer Mischung aus Erde und Holzkohle. Die Masken werden mit Muscheln, Hauern und Federn von Kasuaren verziert.

Die Masken werden zu rituellen Maskentänzen benutzt, bei denen die Jungen in die Gemeinschaft eingeführt werden.

Von den Bewohnern der Inseln werden die Masken auch als Lor-Masken bezeichnet. Die Masken beschreiben die Besiedlung der Inseln.

Die Einwohner kannten früher nur drei Farben, die sie selbst herstellen konnten: Rot, Schwarz und Weiß. Rot wurde aus einer Erdart gewonnen, Schwarz wurde aus einer Mischung von Ruß und Palmöl erzeugt und Weiß wurde durch das Verbrennen von Korallen hergestellt.


Schmuck

Der am meisten verbreitete Schmuck der Inseln sind Halsbänder. Diese werden von den Frauen getragen und bestehen aus kleinen Glasperlen und Opossumzähnen. An kurzen herabhängenden Schnüren sind verschiedene kleinere Verzierungen befestigt.

Das Aussehen, der Wert und die Länge hängen vom Reichtum des Mannes ab. Die Vielfalt der Halsketten reicht von einfachen Perlenschnüren bis zu 6 cm breiten Bändern, deren Mittelstück aus Opossumzähnen besteht. Erst diese Zähne verleihen den Schmuckstücken Wert, da jedes Opossum nur zwei hierfür verwendbare Zähne besitzt. Oftmals müssen für nur eine Kette bis zu fünfzig Opossums getötet werden. August Seidel berichtet von dem prachtvollen Halsband der Lieblingsfrau King Dicks mit einem 6 cm hohen und 4 cm breiten Mittelstück, das aus über einhundert Opossumzähnen besteht.


Traditionen

Eine besondere Tradition gibt es bei der Hochzeit: Eine Kokosnuss wird über den Köpfen des Paares gebrochen und die Kokosmilch wird über es geschüttet.The Mystic Rose. A Study of Primitve Marriage, S. 378

Jedes Jahr schicken die Einwohner der Duke-of-York-Gruppe ein mit Geld beladenes und mit grünen Blättern verziertes Kanu aufs Meer hinaus, um die Fische für ihre im vorigen Jahr gefangenen Verwandten mit Geld zu entschädigen.Tonga: The Never-Ending Saga

Früher existierte auf den Inseln der Geheimbund Dukduk.Deutsches Koloniallexikon: Dukduk


Literatur

  • August Seidel: Deutschlands Kolonien. Koloniales Lesebuch für Schule und Haus, S. 322-324, 2004, Area Verlag, ISBN 3-89996-201-X
  • Walter Nuhn: Kolonialpolitik und Marine. Die Rolle der Kaiserlichen Marine bei der Gründung und Sicherung des deutschen Kolonialreiches 1884-1914., S. 34, 2003, Bernard & Graefe Verlag, ISBN 3-7637-6241-8
  • Goran Aijmer: Ritual Dramas in the Duke of York Islands: An Exploration of Cultural Imagery., 1997, ISBN 91-630-4203-7
  • Andrew Midian: The Value of Indigenous Music in the Life and Ministry of the Church: The United Church in the Duke of York Islands, 1999, ISBN 9980-68-034-2
  • G. Brown: Notes on the Duke of York Group, New Britain and New Ireland, 1877 in Royal Geographical Society 47, S. 137-150
  • Ernst von Hesse-Wartegg: Samoa, Bismarckarchipel und Neuguinea. Drei deutsche Kolonien in der Südsee, Leipzig 1902
  • D. Gewertz und F. Errington: First contact with God: individualism, agency, and revivalism in the Duke of York Islands, 1993 in Cultural Anthropology 8, S. 279-305
  • Grose-Smith: Descriptions of eight new species of butterflies from New Britain and Duke of York Islands in the collections of the Hon. W. Rothschild and Mr. Grose Smith, captured by Captains Cayley Webster and Cotton, 1894 in Ann. Mag. Nat. Hist.
  • Cornelis de Boer: Pele, das Muschelgeld von Neu-Lauenburg, 1986 in Der Primitivgeldsammler 17/1986
  • Carl Ribbe: Ein Sammelaufenthalt in Neu-Lauenburg (Duke of York im Bismarckarchipel), 1912


Weblinks

  • Neulauenburg im Deutschen Kolonial-Lexikon (1920), Band II
  • Encyclopædia Britannica: Duke of York Islands (en)
  • Infos über die Duke-of-York-Inseln, v. a. über Kulinarisches (en)
  • Maske von den Duke-of-York-Inseln (mit Bild)


Einzelnachweise

Anderen Sendung

Posted on August 6th, 2008 in Uncategorized by admin

Eine Sendung kann bezeichnen

  • eine Hörfunksendung
  • eine Fernsehsendung
  • eine Postsendung, die ein Schriftstück oder einen Gegenstand darstellt, der an einen anderen Ort verschickt wird, z. B. per Kurier, per Rohrpost oder mittels Postdienstleistern
  • eine Frachtsendung, die auf Transportpalette oder in anderer geeigneter Verpackung an einen anderen Ort verschickt wird, z. B. per Kurier oder Spedition
  • eine Mission, ein Auftrag, der meistens politisch oder religiös motiviert ist

Siehe auch: Sendungsbewusstsein

In flüssiges Lotio

Posted on August 5th, 2008 in Uncategorized by admin

Eine Lotio (auch Schüttelmixtur genannt) bezeichnet eine Form von Hautpflegemitteln, die auch als flüssiges Puder betrachtet werden kann. Es handelt sich dabei um eine Suspension oder um eine Emulsion mit sehr geringem oder ohne Fettanteil.
Der Begriff wird von der Industrie manchmal als Synonym für Lotion verwendet, dies ist jedoch falsch.

Ein dekoratives Element. Wachsblumen Scotch snap

Posted on August 3rd, 2008 in Uncategorized by admin

Der scotch snap ist ein rhythmisches Element, das vermutlich aus der schottischen Dudelsackmusik stammt. Es wird von den Komponisten häufig als Element für eine folkloristisch klingende Komposition verwendet. Zum Beispiel benutzt es Antonin Dvorak in seiner neunten Sinfonie “Aus der neuen Welt” neben indianischen Melodien, Vogelrufen und Pentatonik.

Die Abfolge ist: punktierte Viertel, Achtel, Achtel, punktierte Viertel.

Paraffin oder Wachs Bronzeguss

Posted on August 2nd, 2008 in Uncategorized by admin

Der Bronzeguss ist ein Urformverfahren, bei dem flüssige Bronze, eine Legierung aus Kupfer und Zinn, in eine Form gegossen wird, um einen gewünschten Gegenstand aus Bronze herzustellen. Typische Produkte waren und sind u.a. Glocken, Epitaphien, Plastiken, Werkzeuge, Kanonen, Spiegel und Schmuck.

Der Bronzeguss genießt eine lange Tradition, die in ihren Wurzeln bis in das Neolithikum zurückreicht. Im 4. vorchristlichen Jahrtausend haben Menschen begonnen Kupfer zu schmelzen und zu gießen. Erste Nachweise für gegossenes Kupfer in Mitteleuropa sind Tiegelfunde aus der Pfyner Kultur, Schweiz. Ab etwa 2200 v. Chr. taucht Zinn-Bronze regelmäßig in Mitteleuropa auf.

Der Bronzeguss ist neben der Kaltbearbeitung der Bronze der wichtigste Produktionsprozess der Bronzezeit, da er nach und nach die Produktion der Steingeräte ersetzt. Von großem Vorteil ist die Wiederverwendbarkeit des Metalls, das sich beliebig oft wieder einschmelzen lässt.

Im Verlauf der Menschheitsgeschichte haben sich mehrere Form-Verfahren herausgebildet:

  1. Gießen in Dauerformen
  2. Gießen in Verlorene Formen


Gießen in Dauerformen

Für Kupferwerkstoffe lassen sich Dauerformen aus Stein und Metall herstellen. Metallformen werden auch als Kokillen bezeichnet. Heutzutage werden Stahlkokillen in der Industrie eingesetzt. Für das Handwerk ist lediglich Gießen in Verlorene Formen rentabel.
Der Bronzeguss spielt in der modernen Welt in erster Linie für Künstler eine Rolle, da andere Werkstoffe der Bronze überlegen sind.


Gießen in Verlorene Formen

In der Literatur wird das Wachsausschmelzverfahren oft mit dem Verfahren der Verlorenen Form gleichgesetzt. Dies ist technisch nicht richtig, da auch Sandformen zu den verlorenen Formen zählen, die nach dem Guss zerstört werden. Beim Wachsausschmelzverfahren sollte also eher vom Verfahren mit Verlorenem Modell gesprochen werden.
Anforderungen an den Formstoff sind die Bildsamkeit, Gasdurchlässigkeit, mechanische Belastbarkeit vor dem Guss und guter Zerfall nach dem Guss, um nur die wichtigsten zu nennen. Der Guss erfolgt meist in kalte Formen, die zunächst unbedingt trocken gebrannt werden müssen. Hierbei ist auch darauf zu achten, sämtliches chemisch gebundene Kristallwasser zu entfernen.


Bronzeguss mit Urmodell

Der nachfolgende Artikel beschreibt die Herstellung eines Wachspositivs mit Hilfe einer sogenannten Gips-Stückform. Das Wachspositiv wird für die Herstellung einer Form mit dem Wachsausschmelzverfahren benötigt. Da die Silikonkautschukmassen eine relativ neue Entwicklung sind, wird hier eine traditionelle Weise beschrieben, mit der Wachsmodelle auch ohne Silikonkautschuk hergestellt werden können.
Eine Stückform besteht aus einzelnen Stücken, die Teile des Modells derart abformen, dass keine Hinterschneidungen entstehen, die ein Abnehmen der Stücke unmöglich machen würden. Nachdem alle Gipsstücke hergestellt sind und die Stückform fertig ist, werden die Gipsstücke nacheinander wieder abgenommen, um das Gipspositiv freizulegen. Die Gipsstücke werden gewässert und danach zusammengefügt. Der entstandene Hohlraum wird nachfolgend mit flüssigem Wachs ausgepinselt bzw. geschwenkt. Nachdem das Wachs erkaltet ist, lassen sich die einzelnen Gipsstücke entfernen und das Wachsmodell kann entnommen werden. Durch die mehr oder minder große Anzahl der Gipsstücke sind auf dem Wachs zahlreiche Nähte entstanden, die vor dem Herstellen der Gussform überarbeitet werden müssen.


Arbeitsschritte

  1. Modell (evtl. aus Ton)
  2. Gipsnegativ
  3. Gipspositiv gießen und ausbessern
  4. Teilabgüsse, die Unterschneidungen vermeiden, ergeben Stückform (Negativform), Gipspositiv bleibt erhalten
  5. Stückform zusammensetzen und innen mit Wachs auskleiden
  6. (Kernmasse einfüllen)
  7. Einzelne Stücke der Stückform abnehmen und Wachs auf diese Weise entformen
  8. Wachs überarbeiten

Umschlossen hat und Professional Disc for Broadcast

Posted on August 2nd, 2008 in Uncategorized by admin

Die Professional Disc wird in den professionellen Kamerasystemen XDCAM und XDCAM HD von Sony eingesetzt. Sie kann 23 Gigabyte speichern und hat gegenüber bandbasierten Formaten den Vorteil, dass man das Videomaterial nicht in Echtzeit umkopieren muss, bevor man es auf dem Computer weiterverarbeitet, sondern die Daten können schneller als in Echtzeit über die Firewire-Schnittstelle kopiert werden. Die Disk verwendet denselben blauen Laser wie die Blu-ray Disc, jedoch ein anderes Dateiformat. Sie ist stets mit einem Gehäuse (”Cartridge”) umschlossen.
Die Professional Disc kann unterschiedliche digitale Videoformate speichern, sie hat im IMX-Betrieb eine Aufzeichnungsdauer von 45 Minuten und im DVCAM-Betrieb von 85 Minuten. Bei Verwendung in einer XDCAM HD-Kamera ergibt sich in der höchsten Qualitätsstufe eine Aufzeichnungsdauer von etwa 60 Minuten. Die Disc wird in Verbindung mit dem System XDCAM von führenden Rundfunkanstalten Europas eingesetzt, unter anderem vom WDR. Das Medium ist wiederbespielbar. Sony gibt offiziell eine Datenhaltbarkeit von 50 Jahren an.
Für die Zukunft plant Sony Dual-Layer Medien mit einer Kapazität von bis zu 50 Gigabyte.

Gestaltet werden: Einkehrtag

Posted on August 1st, 2008 in Uncategorized by admin

Einkehrtag, oft im Plural als Einkehrtage, ist eine Bezeichnung für meist nur einzelne Tage der Besinnung und des Gebetes, manchmal auch in Anlehnung an die Exerzitien gestaltet.
Einkehrtage werden häufig im Bereich der katholischen Kirche von Pfarreien, Klöstern oder Exerzitienhäusern angeboten, man spricht auch von Besinnungstagen. Im evangelischen Bereich spricht man eher von Rüstzeiten.
Die Tage finden meist in Gruppen unter der Leitung eines Geistlichen oder eines anderen kirchlichen Mitarbeiters statt. Die Tage beinhalten je nach Ausrichtung Gottesdienste, Bibelgespräche, Impulsvorträge, Meditationen, Gespräche anhand von vorher ausgegebenen Denkanstößen oder kreative Angebote. Häufig werden die Tage in größtmöglicher Stille verbracht. Die Dauer solcher Angebote kann von einem einzelnen Tag über ein verlängertes Wochenende bis zu einer Woche reichen.

Papier gefertigte Wachsblumen - Nordland Papier

Posted on July 28th, 2008 in Uncategorized by admin

Die Nordland Papier GmbH ist eine Tochterfirma des finnischen UPM-Kymmene Konzerns mit Sitz in Dörpen (Emsland). Die Fabrik ist laut eigenen Angaben der größte Produzent für Feinpapier in Europa. Im Werk sind rund 1.850 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Zellulose für die Papierherstellung wird vom eigenen Mutterkonzern über die anliegende Ems angeliefert.


Weblinks

  • Offizielle Webpräsenz
  • Offizielle Webpräsenz UPM-Konzern (englisch)
  • Offizielle Webpräsenz UPM-Konzern Deutschland

Und dekoriert Goldschatz von Vettersfelde

Posted on July 27th, 2008 in Uncategorized by admin

Der Goldschatz von Vettersfelde ist ein Schatzfund, der 1882 durch Zufall bei Vettersfelde (südliches Brandenburg, heute Witaszkowo/Polen) gemacht wurde.

Es handelt sich bei diesem Schatz um den Anhänger einer geflochtenen Kette, einen massiven Halsreif, eine Schwertscheide mit Tiermustern und einen Fisch, der 41 Zentimeter lang und 608 Gramm schwer ist. Ein Teil der Funde gelangte nach Berlin und gehörte zu einer skythischen Rüstung, die um 500 v. Chr. datiert. Andere kleinere Objekte des Fundes wurden verkauft und eingeschmolzen.

Der goldene Fisch, der wohl einst ein Schild zierte, ist mit Tierkampfmotiven, wie einen Panther der einen Eber, oder einen Löwen, der einen Hirsch reißt dekoriert und ist eindeutig eine griechische Arbeit.

Der Fund warf der Forschung lange Zeit Rätsel auf und es wurde vermutet, dass es sich um die Beigaben der Grabausstattung eines skythischen Fürsten, der bis nach Brandenburg gelangte, handelte. Neuere Untersuchungen am Fundort deuten aber an, dass es sich wohl einst um ein Brunnenopfer gehandelt haben dürfte, das hier niedergelegt wurde und als Beute einem skythischen Fürsten abgenommen wurde. Die Anwesenheit von Skythen in dieser Gegend ist ansonsten gut durch deren Pfeilspitzen belegt, doch scheinen sie in diese Gegend nur einzelne Feldzüge geführt und nie dauerhaft gesiedelt zu haben.


Weblinks

  • Die Zeit: Wissen - Ein Goldfisch im Acker
  • Bild des Goldfisches

Verziert. aus Kassel-Schale

Posted on July 25th, 2008 in Uncategorized by admin

Kassel-Schalen sind eine Sondergruppe der attischen Kleinmeister-Schalen, die in den Jahrzehnten 540-520 v. Chr. in Athen gefertigt wurden.

Die Kassel-Schalen stehen den Bandschalen recht nahe, sind aber flacher und meist relativ klein. Lippe und Körper der Schalen sind meist mit einfachen Bandmustern verziert. Im allgemeinen sind das Zungen auf der Lippe und Strahlen auf dem Restkörper. Einige Maler zeichnen silhouettenhafte Figuren in der Henkelzone. Vor allem die Verzierungen lassen eine Verbindung zu den Sianaschalen erahnen.

Ihren Namen erhielten sie nach dem ehemaligen Aufbewahrungsort eines 1898 in Samos gefundenen Exemplars (Kassel, Antikensammlung, Kriegsverlust).


Literatur

  • John Boardman: Schwarzfigurige Vasen aus Athen. Ein Handbuch, Mainz 1977, ISBN 3-8053-0233-9, S. 69
  • Berthold Fellmann, in: Kunst der Schale – Kultur des Trinkens, München 1990, S. 23. 38


Weblinks

Um die Blüten Waldgeißblatt

Posted on July 24th, 2008 in Uncategorized by admin
Waldgeißblatt
: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
: Asternähnliche (Asteridae)
: Kardenartige (Dipsacales)
: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)
: Heckenkirschen (Lonicera)
: Waldgeißblatt
Wissenschaftlicher Name
Lonicera periclymenum
L.

Das Waldgeißblatt oder Wildes Geißblatt (Lonicera periclymenum), auch Deutsches Geißblatt oder Wald-Heckenkirsche genannt, ist eine Kletterpflanze, die über weite Teile Europas verbreitet ist. Ihre nördlichsten Verbreitungsgebiete liegen in Südnorwegen und im südwestlichen Schweden.

Die Pflanze wächst für gewöhnlich wild in Wäldern und buschreichen Gegenden, wo sie mit bis zu 25 Meter langen Lianen emporragt. Dabei teilt sich die Pflanze in mehrere Schlingen, die einen Baum regelrecht „einspinnen“ können. An felsigen Küstenabschnitten liegen die Lianen ausgebreitet auf dem Untergrund. Das Gewächs wird auch als Gartenpflanze genutzt und in verschiedenen Varianten gezüchtet.

Das Waldgeißblatt blüht mit cremeweißen bis gelblichen Blüten, die einen süßen Duft verbreiten. Die Blüten ruhen unter den warmen und hellen Tageszeiten und entfalten erst am Abend ihre volle Pracht. Da die Blüten aus langen, schmalen und trichterförmigen Segmenten bestehen, können sie nur von großen Insekten mit langem Saugrohr bestäubt werden. Später entwickelt die Pflanze kleine rote Beeren.


Weblinks

  • Das Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) bei giftpflanzen.com
  • Das Waldgeißblatt (PDF-Dokument)

Oder Wachs getaucht. Composition B

Posted on July 22nd, 2008 in Uncategorized by admin

Composition B (auch Composit B oder Cyclotol) ist eine Mischung aus zwei Sprengstoffen. Standardmäßig besteht die Mischung zu 63 % aus RDX, zu 36 % aus TNT und zu 1 % aus Wachs. Das Wachs verbessert hierbei die Handhabung des Sprengstoffs.

Composit B war vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis in die frühen 1990er bei der United States Army und vielen anderen westlichen Streitkräften weit verbreitet und der Standardsprengstoff für Zünder in Landminen, Raketen, Hand- und Artilleriegranaten. Jedoch wurde mit der Entwicklung weniger empfindlicher Sprengstoffe das Composit B weitgehend durch diese ersetzt. Einige von der NATO anerkannte Munitionslieferanten (z. B. Mecar) benutzen allerdings weiterhin Composit B in der Herstellung.

Außerdem kam Composit B in den Zündvorrichtungen der ersten Kernwaffen mit Implosionszündung, die von den USA entwickelt wurden, zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem die Bomben vom Trinity-Test und Nagasaki.


Eigenschaften

  • Dichte: 1,65 g/cm³
  • Explosionsgeschwindigkeit: 8.050 m/s


Weblinks

  • Homepage von Mecar

Hilde Hilde Steppe

Posted on July 21st, 2008 in Uncategorized by admin

Hilde Steppe (*6. Oktober 1947 in Rethem; † 23. April 1999 in Frankfurt am Main), ausgebildete Krankenschwester, hatte als Pflegelehrerin, Berufspolitikerin und historische Pflegeforscherin entscheidenden Anteil an der Professionalisierung und Akademisierung der Pflegeberufe in Deutschland. Sie war Gewerkschaftsmitglied (damals ötv) und eine Befürworterin der Vertretung der berufseigenen Interessen mit Hilfe eigenständiger Berufsorgansiationen.

Hilde Steppe gründete das Archiv zur Geschichte der Pflege (Heute: Hilde-Steppe-Archiv). Hierfür sammelte sie Primärquellen, Nachlässe, Fotos, teils antiquarische, teils aktuelle Bücher, die sich mit der Geschichte der Pflege, der Geschichte der Frauenbewegung und insbesondere mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus befassten, unter anderem mit der Vernichtung sogenannten „lebensunwerten Lebens“ in der Aktion T4. Mit dieser Arbeit erreichte sie, dass in der Berufsgruppe wieder an die verschütteten, vergessenen und verdrängten Anteile der Pflege gedacht und eine offen Auseinandersetzung damit möglich wurde. Sie holte Verfolgte, Vertriebene und Ermordete, wie die Organisation jüdischer Pflegender, in die gesellschaftliche Erinnerung zurück.

Zeitweise war sie für die hessische Landesregierung tätig. Sie war 1998 am Fachbereich Pflege und Gesundheit der Fachhochschule Frankfurt eine der ersten Professoren für Pflege in der BRD.


Werk

  • Hilde Steppe u. a: Krankenpflege im Nationalsozialismus; 9. Aufl. Mabuse, Frankfurt/M. 2001, ISBN 3925499350.
  • Elisabeth Seidl, Hilde Steppe (Hrsg.): Zur Sozialgeschichte der Pflege in Österreich. Krankenschwestern erzählen über die Zeit von 1920 bis 1950. Wilhelm Maudrich, Wien/München/Bern 1996.
  • Hilde Steppe: “… den Kranken zum Troste und dem Judenthum zur Ehre …” Zur Geschichte der jüdischen Krankenpflege in Deutschland. Frankfurt/ Main 1997, ISBN 3929106361.
  • Hilde Steppe, Eva-Maria Ulmer: Ich war von jeher mit Leib und Seele Pflegerin. Mabuse, Frankfurt/M. 1999, ISBN 3933050421.
  • Hilde Steppe: Die Vielfalt sehen, statt das Chaos zu befürchten. Ausgewählte Werke, Huber, Bern 2003, ISBN 3456839197.


Literatur

  • Silvia Käppeli: Editorial. In: Pflege. Bd. 13, Nr. 2, 2000, S. 75.


Weblinks

  • Dokumentationsstelle Pflege / Hilde-Steppe-Archiv der Bibliothek der Fachhochschule Frankfurt am Main
  • Elektr. Zeitschrift pflegegeschichte.de; 1999 1. Jahrgang
  • Biographie
Hinweis: Dieser Artikel basiert zum Teil auf einem GFDL-lizenzierten Text, der aus dem PflegeWiki übernommen wurde. Eine Liste der ursprünglichen Autoren befindet sich auf der Versionsseite des entsprechenden Artikels.

Geformte Filzstift

Posted on July 20th, 2008 in Uncategorized by admin

Ein Filzstift (Synonyme: Filzschreiber, Filzmaler, Faserstift, Faserschreiber, Fasermaler, umgangssprachlich: Filzer) ist ein Schreibgerät, das als Kern eine aus Polyesterfaser oder anderem Fasermaterial bestehende Mine enthält, die durch Auffüllen mit Tinte gleichmäßig mit dieser durchtränkt wird. Der Filzstift stammt ursprünglich aus Japan. Die Mine ist mit einer meistens farbigen, in der Füllfarbe gehaltenen Hülle umgeben, die mit einer Kappe zum Schutz gegen Austrocknung ausgestattet ist. Am Ende befindet sich eine verschieden geformte Schreib-, Zeichen- oder Malspitze, die die Schreibflüssigkeit vom Kern auf die zu beschreibende oder zu bemalende Oberfläche transportiert. Filzstifte sind prinzipiell nachfüllbar.


Siehe auch

Heller Leo Heller

Posted on July 20th, 2008 in Uncategorized by admin

Leo Heller (* 18. März 1876 in Wien, † um 1949 vermutlich in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller.


Leben und Bedeutung

Er war der erste Redakteur im Berliner Tagesspiegel (etwa 1912), Verfasser von Gedichten und Plaudereien, Romancier und Erzähler. Er schrieb seine Gedichte vorwiegend im Berliner Dialekt (Nordberlin) und befasste sich mit den sozialen Unterschichten, den kriminellen Ereignissen und dem Berliner Dirnentum (so benannt nach Hans Ostwald). Er war ständiger Mitarbeiter im Kabarett Die Wespen und Wilde Bühne unter der Leitung von Trude Hesterberg. Ihr hat er auch die Nachlassverwaltung übertragen. Sein bekanntestes Werk Aus Pennen und Kaschemmen - Lieder aus dem Norden Berlins (Delta-Verlag Berlin 1921) ist Trude Hesterberg zugeeignet.

Die Vertonungen seiner Gedichte sind nicht auffindbar, Heller war in Vergessenheit geraten bis er durch die Auftragsproduktion Rinnsteinlieder der Berliner Festspiele im Rahmen der Reihe Ansichten von Preußen 1981 wieder aktuell wurde.


Schriften

  • Volkslieder in modernem Gewande, 1902
  • Bunte Lieder 1903
  • Garben Neue Gedichte 1906
  • Präludien der Liebe. Neue Gedichte und Lieder 1908
  • Neue Lieder 1908
  • Die Wiese (Gedichte) 1914
  • Gott erhalte 1916
  • Das schwarzgelbe Buch 1917
  • Lieder vom Frühling (Gedichte) 1921
  • Aus Pennen und Kaschemmen - Lieder aus dem Norden Berlins 1921
  • Berlin, Berlin, wat macht et? Mit eenem Ooge weent et, mit eenmen Ooge lacht et, Neue Lieder aus dem Norden Berlins 1924
  • Chanton (Chansons) 1924
  • Aus Ecken und Winkeln - Düstere und heitere Großstadtbilder 1924
  • Rund um den Alex, Bilder und Skizzen aus dem Berliner Polizei- und Verbrecherleben (Detektivroman) 1924
  • G. Boccaccio, der Decamerone (Bearbeitung) 1924
  • Berliner Razzien (gem. m. E. Engelbrecht) 1924
  • Kinder der Nacht - Bilder aus dem Verbrecherleben (gem. m. E. Engelbrecht) 1926
  • So siehste aus - Berlin!, Skizzen und Bilder aus dem Berlin von heute 1927
  • Mein interessantester Fall. Aus den Erlebnissen Berliner Kriminalkommissare (Hrsg.) 1927
  • Lieder der Straßenmädchen und Anderes 1930
  • Der Liebesrentner. Der Lebensroman eines Berliner Zuhälters um 1933
  • Die Ritter vom grünen Tisch. Enthüllungen eines Croupiers um 1933
  • Der Erntewagen (Gedichte) 1938


Quellen

  • Aus Pennen und Kaschemmen, Lieder aus dem Norden Berlins, Delta-Verlag Berlin 1921
  • Trude Hesterberg: Was ich noch sagen wollte, Henschel-Verlag 1971
  • Staatsbibliothek zu Berlin

Das Wachs Norbert Müller-Everling

Posted on July 18th, 2008 in Uncategorized by admin

Norbert Müller-Everling (* 27. März 1953 in Bensheim) ist ein deutscher Bildhauer.

Müller-Everling wuchs in Wattenscheid auf. Von 1973 bis 1979 studierte er bei Erwin Heerich an der Kunstakademie Düsseldorf, es schloss sich ein Philosophiestudium in Aachen an. Ab 1982 lebte er als freischaffender Bildhauer. Inzwischen lebt und arbeitet er im Westerwald.

Neben Skulpturen und Reliefs steht vor allem die Arbeit mit Wachs im Mittelpunkt seines Interesses. Von 1987 bis 1992 hatte er ein Atelier im Kunstzentrum Wachsfabrik in Köln. Von 1986 bis 1990 wirkte er in der Performance Lila mit Markus Stockhausen zusammen. Er schuf auch mehrere Werke im öffentlichen Raum, unter anderem im Goethe-Institut Lima (1989), im Sozialgericht Köln (1992) und im Bundesverteidigungsministerium Bonn (1997).

Müller-Everling hatte mehrere Einzelausstellungen, unter anderem im Aine Art Museum Tornio in Finnland (1991), auf der art multiple Düsseldorf (1994) und im Stadtmuseum Siegburg (2000).

Seine Wachsreliefs erarbeitet Müller-Everling in einem einfachen geometrischen Formenkanon. Er verwendet überwiegend die Grundkörper Quader und Zylinder. Diese beiden Basisformen werden durch unsichtbare Zylinder durchdrungen, das Wachs weicht zurück; hinzu kommt der unvorhersehbare Faktor Licht: Das diffuse Raumlicht wird vom Wachsblock gleichsam aufgesogen und an den dünneren Stellen immer stärker abgegeben. Der ganze Block erscheint durchleuchtet.


Literatur

Pohlmann, Andreas: “Diaphainon” - Zu den Wandarbeiten aus Wachs von Norbert Müller-Everling - Katalog Stadtmuseum Siegburg 2000


Link

Homepage von Norbert Müller-Everling